Heute, am 1. Juni, feiern wir den Internationalen Tag der Bäuerinnen und Bauern! Für mich ist der Beruf des Bauern der schönste, den ich mir vorstellen kann. Die Nähe zur Natur und zu Tieren, die Vielfalt der Arbeiten, das Gestalten von Landschaften und die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel – all das macht diesen Beruf so einzigartig. Doch auch die Büroarbeit gehört dazu.
Auf landwirtschaftlichen Betrieben wird tagtäglich viel geleistet. Die Arbeit von Bäuerinnen und Bauern ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft und verdient höchsten Respekt.
Als Wertschätzung brauchen wir auch eine Politik, die langfristig viele und vielfältige Höfe sichert und die gesellschaftlichen Leistungen von Bäuerinnen und Bauern anerkennt und honoriert. Der Europäische Green Deal ist hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Er verbindet den ökologischen Wandel mit wirtschaftlichen Perspektiven und hilft, die Resilienz unserer Landwirtschaft zu stärken.
Ein „Rollback“ in der Agrarpolitik hilft keinem Betrieb weiter, der langfristig wirtschaften will. Auch unter dem Deckmantel der Ernährungssicherheit nicht.
Wir müssen nach vorne gehen und dürfen die notwendigen Veränderungen nicht weiter auf die lange Bank schieben, denn unsere Höfe brauchen langfristige Perspektiven.
Auf die „lange Bank“ geschoben wurde hier im Acker die Bekämpfung des Ampfers. Da hilft kein Striegel mehr, sondern nur noch per Hand rausziehen.
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